Lehrplan: Liechtenstein (Liechtensteiner Lehrplan (LiLe)): Räume, Zeiten, Gesellschaften, Stufe 9 · Schweiz (Lehrplan 21): Räume, Zeiten, Gesellschaften, Stufe 9 · Deutschland (Lehrplan Deutschland): Geschichte, Klasse 9
Wer regiert? Staatsformen, Demokratie und Diktatur
Monarchie oder Republik, Demokratie oder Diktatur – das sind zwei verschiedene Fragen. Du lernst die Merkmale kennen, ordnest Staaten von Liechtenstein bis NS-Deutschland in eine Vierfelder-Matrix ein und klärst, was Totalitarismus und Faschismus bedeuten und was den Nationalsozialismus davon unterscheidet.
Das lernst du hier
- Ich kann die Frage nach dem Staatsoberhaupt (Monarchie oder Republik) von der Frage nach der Macht und ihrer Kontrolle (Demokratie oder Diktatur) unterscheiden.
- Ich kann Merkmale einer Demokratie und einer Diktatur nennen und Beispiele zuordnen.
- Ich kann Liechtenstein, die Schweiz, das Vereinigte Königreich, die Weimarer Republik und NS-Deutschland in die Vierfelder-Matrix einordnen und begründen, warum eine Monarchie demokratisch und eine Republik eine Diktatur sein kann.
- Ich kann erklären, was Totalitarismus bedeutet.
- Ich kann den Faschismus in Italien beschreiben und erklären, was den Nationalsozialismus davon unterscheidet.
- (Erweitert) Ich kann in drei bis fünf Sätzen einordnen, warum Forschende darüber streiten, ob der Nationalsozialismus als «Faschismus» gelten soll.
Liechtensteiner Lehrplan (LiLe): RZG.8.1 (Die Schülerinnen und Schüler können die Staatsform Liechtensteins erklären und mit anderen Systemen vergleichen.), RZG.6.3 (Die Schülerinnen und Schüler können ausgewählte Phänomene der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts analysieren und deren Relevanz für heute erklären.)
Wer regiert – und wer darf mitreden?
Stell dir vor, deine Klasse soll entscheiden, wohin die Schulreise geht. Variante A: Alle stimmen ab, die Mehrheit entscheidet, und wer dagegen war, darf das laut sagen und beim nächsten Mal eine andere Mehrheit suchen. Variante B: Eine Person bestimmt, Widerspruch gibt es nicht – und wer trotzdem widerspricht, bekommt Ärger.
Bei Staaten ist es ähnlich, nur mit viel mehr Folgen. Um Staaten zu vergleichen, musst du zwei Fragen auseinanderhalten, die oft durcheinandergebracht werden:
- Wer steht an der Spitze? Gibt es ein Staatsoberhaupt, das sein Amt erbt (Monarchie), oder gibt es keinen Monarchen, sondern ein Staatsoberhaupt auf Zeit (Republik)?
- Wer hat die Macht – und wer kontrolliert sie? Entscheidet das Volk in freien Wahlen und wird die Macht geteilt und kontrolliert (Demokratie), oder liegt sie bei einer Person oder Partei, die niemand kontrollieren darf (Diktatur)?
Viele denken: Monarchie heisst unfrei, Republik heisst frei. Das stimmt nicht. Liechtenstein hat einen Fürsten und ist zugleich eine Demokratie. Und das Deutsche Reich hatte seit 1918 keinen Kaiser mehr, war also eine Republik – und wurde ab 1933 trotzdem zur Diktatur.
In «Weimarer Republik, Weltwirtschaftskrise und der Aufstieg des Nationalsozialismus» hast du gesehen, wie die erste deutsche Demokratie in die Krise geriet und wie Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler wurde. Diese Modulreihe erzählt, was danach kam: wie aus einer Demokratie innerhalb von eineinhalb Jahren eine Diktatur wurde, wie der NS-Staat funktionierte, was er mit Jugendlichen vorhatte und wie er Menschen ausgrenzte, verfolgte und ermordete. Zuerst aber brauchen wir die Begriffe – sonst reden wir aneinander vorbei.
Frage 1: Wer ist das Staatsoberhaupt? Monarchie oder Republik
In einer Monarchie steht an der Spitze des Staates eine Person, die ihr Amt durch Erbfolge bekommt und es in der Regel auf Lebenszeit behält: ein König oder eine Königin, ein Fürst oder eine Fürstin, ein Kaiser oder eine Kaiserin. Dabei gibt es grosse Unterschiede:
- Absolute Monarchie: Die Herrschenden haben die ganze Macht. Keine Verfassung und kein Parlament können sie binden. Beispiele: Frankreich unter Ludwig XIV. im 17. Jahrhundert oder Saudi-Arabien heute.
- Konstitutionelle Monarchie: Eine Verfassung (lateinisch constitutio) begrenzt die Macht des Monarchen. Ist die Regierung zusätzlich vom gewählten Parlament abhängig, spricht man von einer parlamentarischen Monarchie – zum Beispiel im Vereinigten Königreich, wo der König repräsentiert, aber nicht regiert.
In einer Republik gibt es keinen Monarchen. Das Staatsoberhaupt wird in der Regel gewählt und bleibt nur für eine bestimmte Zeit im Amt. In Österreich ist das der Bundespräsident (sechs Jahre). In der Schweiz übernimmt der gesamte Bundesrat mit seinen sieben Mitgliedern die Rolle des Staatsoberhaupts; den Vorsitz als Bundespräsidentin oder Bundespräsident hat jedes Jahr ein anderes Mitglied. In der Weimarer Republik wurde der Reichspräsident für sieben Jahre vom Volk gewählt.
Und Liechtenstein? Die Verfassung von 1921 beschreibt den Staat in Artikel 2 so:
«Das Fürstentum ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage (Art. 79 und 80); die Staatsgewalt ist im Fürsten und im Volke verankert und wird von beiden nach Massgabe der Bestimmungen dieser Verfassung ausgeübt.»
— Verfassung des Fürstentums Liechtenstein, 5. Oktober 1921, Art. 2
Das heisst: Der Fürst erbt sein Amt (Erbmonarchie), die Verfassung begrenzt seine Macht (konstitutionell), und ein vom Volk gewählter Landtag wirkt an den Gesetzen mit (demokratisch und parlamentarisch). Ein Gesetz kommt nur zustande, wenn der Landtag zustimmt und der Fürst es sanktioniert, also bestätigt – keiner von beiden kann die Gesetze allein machen. Darum sagt die Verfassung, die Staatsgewalt sei im Fürsten und im Volk verankert.
Merke: Die Frage nach dem Staatsoberhaupt sagt noch nichts darüber, wie frei die Menschen in einem Land sind. Dafür brauchst du die zweite Frage.
Frage 2: Wer hat die Macht – und wer kontrolliert sie? Demokratie oder Diktatur
Das Wort Demokratie kommt aus dem Griechischen und bedeutet «Herrschaft des Volkes». Eine Demokratie erkennst du an diesen Merkmalen:
- Volkssouveränität: Die Macht geht vom Volk aus – über freie, geheime und regelmässige Wahlen.
- Gewaltenteilung: Parlament (macht Gesetze), Regierung (führt sie aus) und Gerichte (urteilen unabhängig) sind getrennt und kontrollieren einander.
- Grundrechte und Rechtsstaat: Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit gelten für alle; der Staat ist selbst an die Gesetze gebunden, niemand wird ohne Gerichtsverfahren eingesperrt.
- Opposition und Minderheitenschutz: Wer gegen die Regierung ist, darf das sagen, sich organisieren und die nächste Wahl gewinnen. Die Mehrheit entscheidet, aber sie darf Minderheiten nicht entrechten.
Eine Besonderheit: In Liechtenstein ist die Staatsgewalt laut Verfassung im Fürsten und im Volk verankert, das erste Merkmal gilt hier also in einer besonderen Form. Trotzdem ist Liechtenstein eine Demokratie: Das Volk wählt den Landtag in freien, geheimen Wahlen, der Fürst kann Gesetze nicht allein beschliessen, die Verfassung bindet alle, und Volksabstimmungen sind möglich.
In einer Diktatur (lateinisch dictare = befehlen, vorschreiben) ist es umgekehrt:
- Die Macht liegt bei einer Person oder einer Partei – unbegrenzt und unkontrolliert.
- Keine Gewaltenteilung: Regierung, Parlament und Gerichte folgen demselben Willen.
- Keine freien Wahlen – oder nur Scheinwahlen ohne echte Auswahl.
- Zensur: Zeitungen, Radio und Bücher dürfen nur verbreiten, was erlaubt ist.
- Verfolgung von Gegnern durch Polizei und Geheimpolizei, oft ohne Gerichtsverfahren.
Merke: Entscheidend ist nicht, ob es Wahlen, Gerichte oder Zeitungen gibt – fast jede Diktatur hat sie. Entscheidend ist, ob sie frei und unabhängig sind.
Wie solche Merkmale heute aussehen, hast du in «Autoritäre Systeme heute» vielleicht schon untersucht. Jetzt legen wir beide Fragen übereinander – und bekommen vier Felder.
Die Vierfelder-Matrix: Staatsoberhaupt und Machtkontrolle
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Eigene Darstellung, EveryCate, CC BY-SA 4.0
Textbeschreibung anzeigen
Titel: Vier Felder: Staatsoberhaupt und Machtkontrolle. Untertitel: Zwei Fragen, die man auseinanderhalten muss. Das Schaubild ist eine Tabelle mit zwei Spalten und zwei Zeilen. Die Spalten beantworten Frage 1 nach dem Staatsoberhaupt: links Monarchie (Staatsoberhaupt durch Erbfolge, auf Lebenszeit), rechts Republik (kein Monarch, Staatsoberhaupt meist gewählt, auf Zeit). Die Zeilen beantworten Frage 2 nach der Macht und ihrer Kontrolle: oben Demokratie (freie Wahlen, Gewaltenteilung, Grundrechte, Opposition), unten Diktatur (Macht bei einer Person oder Partei, keine Kontrolle, Verfolgung). Kernaussagen: 1. Feld Demokratische Monarchie: Liechtenstein, laut Verfassung von 1921 eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage, und das Vereinigte Königreich. 2. Feld Demokratische Republik: Schweiz, Österreich und die Weimarer Republik 1919 bis 1933. 3. Feld Diktatur mit Monarch: Saudi-Arabien als absolute Monarchie, in der der König alle Macht hat, sowie Italien unter Mussolini 1925 bis 1943, wo der König blieb und Mussolini regierte. 4. Feld Diktatur ohne Monarch: NS-Deutschland 1933 bis 1945, formal weiter Deutsches Reich genannt, ohne Kaiser; ab 1934 Hitler als Führer ohne Wahl und ohne Amtszeit. 5. Merksatz unter der Tabelle: Eine Monarchie kann demokratisch sein, und eine Republik kann eine Diktatur sein.
Zuordnen: Demokratie oder Diktatur?
Ordne jede Beschreibung dem passenden System zu: Demokratie oder Diktatur. Jedes System kommt genau viermal vor (am Handy: erst Wort antippen, dann Lücke).
Tippe zuerst ein Wort an und dann die Lücke, in die es gehört. Antippen einer gefüllten Lücke legt das Wort zurück.
Nach der verlorenen Wahl übergibt die Regierung die Macht friedlich an die Siegerin. Eine Geheimpolizei überwacht, wer Kritik übt, und lässt Menschen ohne Gerichtsurteil verhaften. Zeitungen dürfen nur drucken, was die Partei erlaubt. Ein Gericht erklärt ein Gesetz der Regierung für ungültig – und die Regierung hält sich daran. Es gibt nur eine einzige zugelassene Partei, alle anderen sind verboten. Eine Oppositionspartei kritisiert die Regierung im Parlament und tritt zur nächsten Wahl an. Jede wahlberechtigte Person darf frei, geheim und ohne Druck wählen. Die Regierung erlässt Gesetze allein – das Parlament hat nichts mehr zu sagen.
Staaten in die Matrix einordnen
Die vier Felder der Matrix liegen hier nebeneinander auf einer Linie. Ziehe jeden Staat auf das passende Feld (oder tippe erst die Karte, dann das Feld an). Überlege bei jedem Staat beide Fragen: Gibt es einen Monarchen (Monarchie) oder nicht (Republik)? Und wird die Macht kontrolliert (Demokratie) oder nicht (Diktatur)?
Tippe zuerst eine Karte an und dann die Stelle auf der Achse – gesetzte Punkte kannst du mit dem Finger nachziehen. Das ✕ in der Liste nimmt einen Eintrag zurück.
Die Achsen-Darstellung wird geladen …
Darstellung: JSXGraph (MIT-Lizenz)
Wenn der Staat alles will: Totalitarismus
Nicht jede Diktatur ist gleich. Autoritäre Diktaturen verlangen vor allem politischen Gehorsam und verfolgen, wer ihnen widerspricht; was die Menschen privat denken und tun, kümmert sie weniger. Eine totalitäre Diktatur (lateinisch totus = ganz) will mehr: Sie will alle Lebensbereiche erfassen und die Menschen von innen heraus verändern – die Schule, die Freizeit, die Familie, sogar das Denken. Totalitäre Diktaturen erkennst du an fünf Dingen:
- Eine Ideologie, die für alles eine Erklärung hat und keinen Widerspruch duldet.
- Eine Partei, die mit dem Staat verschmilzt.
- Massenorganisationen für Kinder, Jugendliche, Arbeiterinnen und Arbeiter, Frauen – niemand soll ausserhalb stehen.
- Propaganda über alle Medien, vom Plakat bis zum Radio.
- Terror: Geheimpolizei, Lager, Angst als Herrschaftsmittel.
Merke: Eine autoritäre Diktatur verlangt Gehorsam. Eine totalitäre Diktatur verlangt Begeisterung – und bestraft, wer sie nicht zeigt.
NS-Deutschland war eine totalitäre Diktatur. Wie sie Schule, Jugend und Freizeit erfasste, siehst du in den nächsten Modulen dieser Reihe.
Faschismus – und was der Nationalsozialismus daraus machte
Woher das Wort kommt
Im alten Rom liessen hohe Beamte ein Bündel aus Ruten mit einem Beil vor sich hertragen, die fasces. Es war das Zeichen ihrer Amtsgewalt: Dieser Beamte durfte strafen. Das italienische Wort fascio bedeutet «Bündel» oder «Bund». Benito Mussolini nannte seine Kampfbünde nach dem Ersten Weltkrieg Fasci di combattimento – daraus wurde der Name Faschismus.
Italien: das Vorbild
Im Oktober 1922 liess Mussolini seine Anhänger in Uniform auf die Hauptstadt marschieren («Marsch auf Rom»). Der italienische König beugte sich der Drohung und ernannte Mussolini zum Regierungschef. Die Ernennung war formal rechtmässig – aber sie kam nur zustande, weil die Faschisten mit Gewalt drohten. Ab 1925/26 entmachtete Mussolini Parlament, Parteien und Presse und regierte als Diktator; der König blieb als Staatsoberhaupt im Amt. Merk dir das Muster: Das Staatsoberhaupt ernennt den Führer einer Bewegung formal korrekt zum Regierungschef – und danach baut dieser die Demokratie ab. Es wird dir in Deutschland 1933 wieder begegnen.
Was Faschisten gemeinsam haben
- Extremer Nationalismus: Die eigene Nation steht über allem, andere Nationen sind Feinde oder Beute.
- Führerkult: Ein Führer verkörpert die Nation; ihm wird bedingungslos gefolgt.
- Ablehnung von Demokratie, Liberalismus und Kommunismus gleichermassen – Parlamente nannten sie abwertend «Schwatzbuden», Freiheit galt als Schwäche. (Liberalismus ist die politische Richtung, die die Freiheit und die Rechte des Einzelnen an die erste Stelle setzt. Kommunismus ist die Ideologie, nach der Fabriken und Land allen gemeinsam gehören und es keine Klassen mehr geben soll.)
- Gewalt als politisches Mittel: Schlägertrupps, Strassenkämpfe, Einschüchterung.
- Militarisierung: Uniformen, Aufmärsche, Krieg als Bewährungsprobe.
- Einparteienstaat und «Volksgemeinschaft» statt Klassen: Alle sollen sich als Teil eines Ganzen fühlen – wer nicht dazugehört, wird ausgeschlossen.
Der Nationalsozialismus
Der Nationalsozialismus übernahm diese Merkmale und war die deutsche Ausprägung des Faschismus. Ein zentraler Unterschied kommt hinzu: Im Kern der NS-Ideologie standen eine Rassenideologie (die Behauptung, Menschen liessen sich in höher- und minderwertige «Rassen» einteilen) und ein rassistischer Antisemitismus – der Hass auf Jüdinnen und Juden, den die Nationalsozialisten zur Staatspolitik machten und der bis zum Völkermord führte. Davon handeln die späteren Module dieser Reihe.
(Erweitert) Blick in die Forschung: Historikerinnen und Historiker streiten, ob man den Nationalsozialismus als «deutschen Faschismus» bezeichnen soll. Dafür spricht, dass die Merkmale oben fast alle zutreffen. Dagegen spricht, dass im Nationalsozialismus die Rassenideologie und der rassistische Antisemitismus im Zentrum standen und zum staatlich organisierten Völkermord führten – in diesem Ausmass einzigartig, auch wenn andere faschistische Bewegungen ebenfalls antisemitisch waren. Beide Sichtweisen sind in der Wissenschaft vertreten. Im Alltag wird «Faschist» oft nur als Schimpfwort benutzt; im Geschichtsunterricht verwenden wir den Begriff präzise.
Faschismus in Stichworten
Ziehe die passenden Begriffe in die Lücken (am Handy: erst Wort antippen, dann Lücke). Achtung: Drei Wörter in der Auswahl passen nirgends.
Tippe zuerst ein Wort an und dann die Lücke, in die es gehört. Antippen einer gefüllten Lücke legt das Wort zurück.
Das Wort Faschismus kommt vom lateinischen , dem Rutenbündel mit Beil aus dem alten Rom. Im Oktober 1922 marschierten Mussolinis Anhänger auf ; ab 1925/26 regierte er als . Faschisten stellen die eigene über alle anderen Völker und pflegen einen um den Mann an der Spitze. Sie lehnen Demokratie, Liberalismus und gleichermassen ab und setzen als politisches Mittel ein. Der Nationalsozialismus übernahm diese Merkmale und stellte den rassistischen ins Zentrum.
Selbstcheck: Staatsformen, Demokratie und Diktatur
Frage 1 von 7Prüfe, ob du die Begriffe sicher auseinanderhältst. Du kannst das Quiz beliebig oft wiederholen – es zählt dein bestes Ergebnis.
Liechtenstein ist eine Monarchie. Was bedeutet das für die Demokratie im Land?
Vertiefung: Staatsformen auf den Punkt bringen
Deine Antworten gehen an deine Lehrperson. Aufgabe 1 ist für alle gedacht, die Aufgaben 2 und 3 sind als (Erweitert) gekennzeichnet.
Erkläre in eigenen Worten – so merkst du am besten, was du schon verstanden hast.
Deine Antworten werden auf diesem Gerät gespeichert und gehen mit deinem nächsten Fortschritts-Report an die Lehrperson.
Erkläre in zwei bis drei Sätzen, warum Liechtenstein zugleich eine Monarchie und eine Demokratie ist. Nutze dafür beide Fragen aus diesem Modul.
Tipp anzeigen
Frage 1: Wie kommt der Fürst zu seinem Amt? Frage 2: Wer macht die Gesetze, und wer wählt die Personen, die sie beschliessen?
(Erweitert) «Eine Republik kann eine Diktatur sein.» Begründe diesen Satz am Beispiel von NS-Deutschland in zwei bis vier Sätzen.
Tipp anzeigen
Gab es ab 1933 einen Monarchen? Und: Wurde die Macht noch kontrolliert – durch Wahlen, Gerichte, Opposition?
(Erweitert) Ist der Nationalsozialismus «Faschismus»? Nenne je ein Argument dafür und eines dagegen und schreibe in einem letzten Satz, welche Bezeichnung du überzeugender findest (insgesamt drei bis fünf Sätze).
Tipp anzeigen
Vergleiche die Merkmalsliste des Faschismus mit dem, was im Nationalsozialismus zusätzlich im Zentrum stand.